Behandeltes Holz: Zwei Kostenfallen, die oft übersehen werden

KATEGORIE : ,

Behandeltes Holz – robust, aber nicht ohne Haken

Druckbehandeltes Holz gilt als Klassiker für Terrassen und Gehwege. Es durchläuft ein spezielles Verfahren, bei dem chemische Konservierungsstoffe tief in das Holz – meist Kiefer, Tanne oder Fichte – gepresst werden. Dadurch wird es widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Insekten und Verrottung.

Das klingt zunächst überzeugend – doch lohnt sich der Blick hinter die Fassade.

Hier sind zwei Gründe, warum viele trotzdem zu behandeltem Holz greifen – und was Sie beachten sollten:

Haltbarkeit: Behandeltes Holz ist robuster als unbehandeltes – es hält Kratzern und Witterung besser stand. Mit regelmäßiger Pflege kann es mehrere Jahre gut aussehen.

Preis: Es ist auf den ersten Blick günstiger als viele andere Holzarten – und daher beliebt für Decks und andere Außenbereiche mit großem Flächenbedarf.

Doch Vorsicht: Die wahren Kosten zeigen sich oft erst später – in Form von Wartung, Nachbehandlung, Pflegeaufwand und kürzerer Lebensdauer. Moderne Alternativen wie WPC bieten langfristig die bessere Investition: dauerhaft schön, wartungsarm und vollständig recyclebar – ganz ohne Chemie.

Wie teuer sind druckbehandelte Holzterrassen wirklich?

Druckbehandeltes Holz erscheint auf den ersten Blick günstig in der Anschaffung und einfach zu verbauen. Doch auf lange Sicht können die versteckten Wartungskosten schnell ins Gewicht fallen. Hier ein zentraler Punkt:

1. Hoher Wartungsaufwand durch Risse, Verformungen und Spaltung

Durch den chemischen Behandlungsprozess speichert druckbehandeltes Holz anfangs Feuchtigkeit. Wird es im Außenbereich verwendet, beginnt diese durch Sonne und Luft zu verdampfen – das Holz schrumpft, verzieht sich oder bildet Risse. Das Ergebnis: eine ungleichmäßige, optisch unansehnliche Terrasse.

Viele Profis raten daher zum regelmäßigen Versiegeln. Doch bevor das überhaupt möglich ist, muss das Holz vollständig durchtrocknen – was oft Wochen dauert. Nur dann lässt sich die Farbe gleichmäßig auftragen und das Holz richtig schützen.

Und: Vor dem Versiegeln ist eine gründliche Reinigung notwendig. Das bedeutet für Sie: Zeit, Aufwand und jährliche Zusatzkosten.

2. Chemische Risiken und Gesundheitsbedenken

Druckbehandeltes Holz kann problematisch sein – vor allem, wenn es unsachgemäß verwendet oder entsorgt wird. Wird es geschnitten oder verbrannt, können gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden, die nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihnen selbst schaden.

Solches Holz darf nicht in Kontakt mit Lebensmitteln oder Wasser kommen und ist für Spielbereiche oder Gärten ungeeignet.

Wenn Sie mit druckbehandeltem Holz arbeiten, beachten Sie unbedingt:

– Arbeiten Sie nur in gut belüfteten Bereichen.
– Tragen Sie Schutzmaske, Handschuhe und Schutzbrille.
– Entfernen Sie Sägemehl gründlich.
– Waschen Sie Ihre Kleidung sofort.
– Duschen Sie nach dem Arbeiten (kein Vollbad).
– Entsorgen Sie das Material nicht im Hausmüll – es gilt als Sondermüll.
– Bringen Sie es zu einer zertifizierten Recyclingstelle oder lassen Sie es fachgerecht entsorgen.
– Bitte vergraben oder verbrennen Sie druckbehandeltes Holz niemals selbst!

WPC vs. behandeltes Holz – die bessere Wahl für Ihre Terrasse

Wer eine Terrasse plant, trifft mit einer NewTechWood-WPC-Terrasse eine zukunftssichere Entscheidung. Unsere vollständig ummantelten Dielen mit UltraShield-Technologie vereinen die natürliche Schönheit von Holz mit den Vorteilen moderner Werkstoffe: Sie sind pflegeleicht, langlebig – und sehen über Jahre hinweg aus wie neu.

WPC-Dielen von NewTechWood sind die clevere Alternative für alle, die Wert auf Design, Haltbarkeit und einfache Pflege legen.